HÄMOPHILIE

Wie Medikamente sicher und zuverlässig zum Patienten gelangen

Bei der Versorgung mit Hämophilie-Medikamenten hat sich im letzten Jahr einiges verändert – alles zur neuen Regelung und welche Chancen sich daraus für die Patienten ergeben.

Was hat sich geändert?

Am 01.09.2020 trat das Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV) in Deutschland in Kraft – mit direkten Auswirkungen für Hämophilie-Patienten: Sie beziehen seitdem spezielle Medikamente zur Therapie von Gerinnungsstörungen (die sogenannten Faktorpräparate) nicht mehr über den Arzt des Hämophiliezentrums, sondern über eine Apotheke, die jeder Patient frei wählen kann.

Hintergrund ist eine im Gesetz geregelte Änderung des Versorgungsmodells, die Lieferketten vereinheitlichen und transparenter machen soll. Wurden die Faktorpräparate bislang direkt vom pharmazeutischen Hersteller an die Behandlungszentren und Krankenhäuser geliefert, so werden sie nun über Großhändler und Apotheken in den Handel bzw. zum Patienten und in die Behandlungszentren gebracht.

Medikamentenversorgung: Neue Rollen und Aufgaben

Mit dem neuen Gesetz ändern sich aus Sicht der Patienten auch die Rollen der beteiligten Instanzen in der Versorgung und Behandlung seiner Erkrankung. Neben den Hämophilie-Behandlungszentren wird vor allem die gewählte Apotheke zu ihrem stetigen und kompetenten Begleiter.

Hier beziehen die Patienten wohnortnah ihre Medikamente und nehmen ergänzend zur ärztlichen Entscheidung Beratungsleistungen durch den Apotheker in Anspruch.

Auch bei der Organisation des Notfalldepots in den Behandlungszentren sind Apotheken nun wichtige Partner. In Absprache mit dem hämostaseologischen Arzt sind sie für die Lagerung, Vorratshaltung und Belieferung der Zentren zuständig.

Das Hämophiliezentrum wiederum ist weiterhin vor allem für die grundsätzliche Einstellung und Begleitung der Therapie sowie für die Rezeptierung der Medikamente zuständig. Aber auch der Hausarzt des Hämophilie-Patienten darf nun Rezepte für die Regelversorgung ausstellen. Die Notwendigkeit in die Zentren zu fahren, reduziert sich also – was für viele Patienten eine Entlastung aufgrund der häufig recht weit entfernten Zentren bedeutet.

Die neuen Aufgaben im Überblick

  Medikamenten-Abgabe an Patienten

  Beratung

  Lagerung, Dokumentation und Organisation von Notfalldepots

  Behandlung der Gerinnungsstörung

  Maßnahmen zur Vorbeugung von Blutungen und Gelenkschäden

  Einstellung der Therapie/Medikation

  Verschreibung der Faktorpräparate

  Organisation des Notfalldepots zusammen mit zuständiger Apotheke

  Lotsenfunktion für den Patienten

  Verschreibung der Standard-Medikation (Regelversorgung)

So finden Hämophilie-Patienten die richtige Apotheke

Die neue Regelung bedeutet also für Hämophilie-Patienten einen Zugewinn an Möglichkeiten. Vor allem können Sie frei eine Apotheke in Ihrer Nähe wählen, die sie mit Medikamenten versorgt und ihnen jederzeit beratend zur Seite steht. Aber welche Apotheke ist die Richtige?

Viele Fokus-Apotheken im Omnicare-Versorgungsnetzwerk haben sich auf die Behandlung und Therapie von Hämophilie spezialisiert. Sie bieten besondere Vorteile: Durch ihre langjährige Erfahrung in der engen Betreuung von schwerstkranken Patienten sind sie der bestgeeignete Ansprechpartner für verschiedene Lebenssituationen.

Das Omnicare-Versorgungskonzept bei Hämophilie

Ihre Vorteile

  Qualitätsgesicherte und zuverlässige Lieferung

  Versorgungssicherheit im Regel- und im Notfall

  Kompetente Beratung durch fachlich geschulte Apotheker

Alle Beträge zum Thema Hämophilie

Was ist Hämophilie?

Hämophilie ist eine angeborene Erkrankung, die hauptsächlich Jungen und Männer betrifft.

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